In den letzten Wochen kam es auf etlichen Flächen, vor allem Grünland, zum Einsatz von OmniCult® Schwefel-Linsen (s. Bericht vom 13.04.2017). Im Fokus lag hier bei vielen Landwirten vor allem der Effekt auf Wildschweine, welche behandelte Flächen meiden. Aber eigentlich sind Wildschweine nur ein Nebeneffekt einer klugen Düngestrategie:

Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Schwefeldüngung im Grünland neben dem positiven Ertragseffekt vor allem auch höhere Proteinerträge bewirkt. Wie auch im Landwirtschaftlichen Wochenblatt in Ausgabe 12/2017 auf S. 32-33 (https://www.lw-heute.de/stickstoff-motor-wachstums) berichtet wurde, sei es wichtig, den Stickstoff, der als „Motor des Wachstums“ gilt, vor allem unter Berücksichtigung der neuen Düngeverordnung (DüV), die die maximale Ausbringungsmenge an Wirtschaftsdüngern auf Grünland auf maximal 170 kg Gesamtstickstoff je Hektar und Jahr begrenzt, optimal auszunutzen. Dies könne unter anderem bereits durch eine Schwefeldüngung im Grünland erfolgen, da durch die Schwefelgabe die Stickstoffausnutzung verbessert und somit gleichzeitig auch die N-Bilanz entlastet wird.

Die mit OmniCult® Schwefel-Linsen behandelten Flächen werden also nicht nur vor Schäden durch Schwarzwild geschützt, sondern profitieren vor allem durch die Schwefeldüngung in Depot-Form in einer Qualitäts- und Ertragssteigerung.