„Ich nutze die OmniCult® Schwefel-Linsen, um die Wildschweine gezielt dorthin zu lenken, wo ich sie hin haben möchte“, erklärte Herr Treude bei unserer Tour durch seinen Pachtbezirk. Joachim Treude ist Jagdpächter von Biedenkopf und Kreisjagdberater des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Er betreut seit 1974 ein Revier von 894 ha, von dem ca. 400 ha bejagbar sind. Der Waldanteil beträgt etwa 150 ha.     200 ha belaufen sich auf landwirtschaftliche Nutzfläche, die aus 60% Grünland und 40% Ackerflächen besteht. Im Frühjahr 2017 hat er angefangen, OmniCult® Schwefel-Linsen auf seinen Flächen einzusetzen. Vom Schwarzwild zerstörte Grünlandflächen wurden dabei zuerst gemulcht und danach mit OmniCult® Schwefel-Linsen behandelt. Aber auch Ackerflächen, auf denen z.B. Hafer, Weizen oder Erbsen stehen und die gerne von Wildschweinen besucht werden, hat er abgestreut. Herr Treude erzählte, dass er täglich in der Gemarkung unterwegs ist und daher ganz genau weiß, wo sich die Wildschweine besonders gerne aufhalten. Aus dem Grund hat er gerade diese Problemflächen behandelt, um die Tiere gezielt in angrenzende Wildäcker oder Feuchtbiotop-Flächen zu lenken – mit sehr gutem Erfolg. Auf den behandelten Flächen konnten wir bei unserer Tour lediglich Altschäden finden, die Wildäcker hingegen haben ihren Zweck voll und ganz erfüllt – hierhin sind die Wildschweine ausgewichen.

Auf dem Foto oben sieht man Herrn Treude auf einer seiner typischen Problemflächen, die normalerweise wegen der direkten Waldrandlage mehrmals im Vegetationsverlauf stark von Wildschweinen aufgesucht und geschädigt werden. Seit der Reparatur im Frühjahr mit anschließender Düngung mit OmniCult® Schwefel-Linsen sind jedoch keine neuen Schäden aufgetreten. Ganz im Gegenteil: Herr Treude sagte, dass sich der Aufwuchs der Wiese seit der Behandlung gut erholen und sich die Artenzusammensetzung dort deutlich positiv entwickeln konnte.

Herr Treude erzählte außerdem, wie er den Landwirten den Einsatz der OmniCult® Schwefel-Linsen auf ihren Flächen einfach erklärt: „Ihr bekommt eine Schwefeldüngung auf euren Flächen und ich sorge damit dafür, dass die Problemflächen nicht mehr so extrem vom Schwarzwild geschädigt werden.“ Somit eine echte „Win-Win-Situation“ für Landwirt und Jagdpächter.